Tageswohnung für DurchreisendeFörderkreis gegründet |
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Der Diakonieausschuss des Kirchenkreistages hat in Zusammenarbeit mit der Caritas der röm. kath. St.-Nikolaus-Gemeinde Burgdorf am 18. Januar 2006 einen Förderkreis für die Tageswohnung in Burgdorf gegründet. 60 Personen kamen im Kirchenzentrum der St.-Paulus-Gemeinde zusammen, um dieser wichtigen sozialen Institution Burgdorfs eine sinnvolle personelle Weiterarbeit zu ermöglichen.
Wenn Sie sich finanziell beteiligen möchten, können Sie das mit Ihrer Spende auf folgendes Konto tun:
Kirchenkreisamt Burgdorfer Land
Stadtsparkasse Burgdorf
BLZ 251 513 71
Kontonummer 7724
Tageswohnung
Gerne nehmen wir auch Ihre Unterstützungserklärung mit einer regelmäßigen Spende entgegen. Links können Sie das entsprechende Formular downloaden.
Gertrud Mrowka aus dem Diakonieausschuss: "Durch Stellenkürzung des Landes Niedersachsen und der Region Hannover sehen wir uns gezwungen, im Jahr 15.000 Euro für eine 0,25 Stelle zu finanzieren, damit die Arbeit der Tageswohnung auch in Zukunft geleistet werden kann."
Aus dem Anzeiger der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung:
" ... Stand der Leiterin Marion Carstens (58) bislang der mit einer Dreiviertel-Stelle beschäftigte Sozialarbeiter Lars Mesch (29) zur Seite, so wird seit Jahresbeginn nur noch eine Stelle finanziert. Die Kosten der Einrichtung teilen sich Land (45 Prozent), die Region Hannover und die vier Ostkreiskommunen (45 Prozent) sowie der evangelische Kirchenkreis Burgdorf (zehn Prozent).
Bei Erkrankung oder Urlaub der Leiterin müsste das Haus an der Mühlenstraße 4 künftig geschlossen bleiben. Überdies stünde niemand mehr für praktische Hilfe, etwa bei Behördengängen, bereit. Um das zu verhindern, haben der Diakonieverband als Träger der Einrichtung und der evangelische Kirchenkreis jetzt auch Unterstützung von der katholischen St.-Nikolausgemeinde erhalten. Eine gemeinsame Vorbereitungsgruppe will einen Förderkreis ins Leben rufen und bei Privat- und Geschäftsleuten in Burgdorf genauso wie in Lehrte, Sehnde und Uetze „Klinkenputzen gehen“, um wenigstens die 15 000 Euro für eine viertel Personalstelle zu sammeln. Mit der soll Mesch, der mittlerweile eine halbe Stelle in der Diakonie-Jugendwerkstatt hat, weiter in der Tageswohnung helfen.
Einzelspenden seien genauso willkommen wie monatliche oder jährliche Migliedsbeiträge, sagt Hansjörg Lüke von der Nikolausgemeinde, nach dessen Worten es auch im Interesse der Geschäftsleute sein müsse, dass die Nichtsesshaften von der Tageswohnung aufgefangen werden und nicht eines Tages vor den Geschäften stehen und betteln. In Wunstorf wird nach Carstens’ Worten schon seit 15 Jahren eine halbe Stelle nach dem Modell finanziert – Hauptgeldgeber seien Geschäftsleute."
Schon beim ersten Treffen kann sich der Förderkreis über eine kräftige finanzielle Starthilfe freuen:
5000,- Euro wurden aus dem Diakoniefonds des Kirchenkreises bereitgestellt, 250,- Euro stellte die Paulus-Stiftung zur Verfügung und 330,- Euro kamen bei einer spontanen Sammlung am Gründungsabend zusammen.
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