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A. Vorbemerkungen |
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1. Der im Folgenden skizzierte Prozessverlauf gründet auf dem Beschluss des Kirchenkreistages vom 7. September 2005 und dem damit verabschiedeten Eckpunktepapier des Kirchenkreisvorstandes „Auf dem Weg – der Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf in 10 Jahren“. |
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2. Bei einem systemischen Verständnis von Organisationsentwicklung muss davon ausgegangen werden, dass sich Organisationsentwicklungsprozesse (OEP) höchstens zu 60% planen lassen. Der Rest ist nicht langfristig steuerbar, sondern ergibt sich im Laufe des Prozesses. Von daher ist der skizzierte Prozessverlauf vorläufig, immer wieder anhand der Zielvorgaben zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.Aus dieser Korrektur können sich auch Änderungen bei der Kostenschätzung (4.) ergeben. |
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B. Ziele des Organisationsentwicklungsprozesses |
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Mit dem OEP im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf sind folgende Ziele verbunden: |
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1. Der Kirchenkreis und die Gemeinden bzw. Einrichtungen entwickeln Visionen, wie die Arbeit evangelischer Kirche im Kirchenkreis im Jahr 2020 aussehen wird. |
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2. Der Kirchenkreis und die Gemeinden bzw. Einrichtungen entwickeln Strukturen, die dazu beitragen, Kosten langfristig zu senken bzw. Einnahmen zu steigern. Insbesondere werden Kosten und Gebäudemanagement - in einer an die Erfordernisse des Kirchenkreises angepassten Form - etabliert. Ein Fundraisingkonzept wird für den Kirchenkreis verabschiedet. |
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3. Der Kirchenkreis und die Gemeinden bzw. Einrichtungen nehmen die sich verändernden finanziellen, demographischen und gesellschaftlichen Rahmendaten wahr und gestalten ihre Angebote so, dass sie auf die für ihren jeweiligen sozialen Raum erhobenen Rahmendaten bezogen werden. |
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4. Der Kirchenkreis und die Gemeinden bzw. Einrichtungen fördern gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Sie entwickeln beispielhaft an einzelnen Projekten Modelle der regionalen Zusammenarbeit und der Kooperation mit den Einrichtungen des Kirchenkreises. |
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5. Der Kirchenkreis und die Gemeinden bzw. Einrichtungen fördern zielorientierte Arbeit, die sich durch Entwicklung von Konzeptionen, Beschreibung von Zielen und Überprüfung der erreichten Ziele auszeichnet. |
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C. Vorläufiger Prozessverlauf |
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Der OE-Prozess im Kirchenkreis Burgdorf ist mehrdimensional (s. Anlage). |
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a) In Form von Arbeitsgruppen werden vor allem im Bereich von Kosten- und Gebäudemanagement, Öffentlichkeitsarbeit o.ä. Themen projektmäßig bearbeitet. Ergebnisse dieser Projekte münden in einen ggf. vom Kirchenkreistag zu verabschiedenden Rahmenplan für Finanzen und Gebäude. In diesem Zusammenhang werden die Grundsätze der Zuweisungen im Kirchenkreis überprüft und ggf. modifiziert. |
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b) Es wird ein Prozess der Bestandsaufnahme innerhalb der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises initiiert. Diese Bestandsaufnahme enthält Elemente der Selbst- und Fremdwahrnehmung (z.B. Erkenntnisse, die durch qualifizierte Interviews erhoben werden). Vorhandenes Material wird dazu genutzt (z.B. statistische Auswertungen, Umfrage anlässlich der KV-Wahl o.ä.), um den Arbeitsaufwand innerhalb der Kirchenvorstände so gering wie möglich zu halten. |
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c) Mit Workshops wird über den gesamten Prozesszeitraum Visionsarbeit geleistet. In Form von begleitenden Veranstaltungen sollen Inhalte kirchlicher Arbeit für das Jahr 2020 unter den prognostizierbaren Rahmenbedingungen beschrieben werden. Der Kirchenkreistag befasst sich im Herbst 2007 mit den Ergebnissen der Visionsarbeit. |
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d) Ab 2007 werden in Regionalkonferenzen Projekte der übergemeindlichen Zusammenarbeit entwickelt, die ggf. finanziell bonifiziert werden. Diese Projekte zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie zielorientiert, konkret und messbar sind. Im Zusammenhang mit diesen Projekten wird der Zuschnitt der Regionen im Kirchenkreis überprüft. |
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Die kompletten Inhalte finden Sie im Download als pdf-Datei links unter dem Titel "Prozessverlauf" und einen grafischen Überblick des geplanten Prozesses unter "Prozessverlauf-Grafik". |
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