Ephoralsekretärin Helga Hapke Pastorin Susanne Paul, stellvertretende Superintendentin Pastor Johann Christophers, stellvertretender Superintendent

Der Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgdorf

Dr. Ralph Charbonnier



Superintendentur Burgdorf
Spittaplatz 3
31303 Burgdorf

Tel. 05136 - 88 89 0
Fax 05136 - 88 89 20

e-mail sup.burgdorf@evlka.de


Was tut ein Superintendent?

Als Superintendent unterstütze ich die Kirchengemeinden und Einrichtungen unseres Kirchenkreises mit allen ihren ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden und repräsentiere den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit.

Die nach innen gerichtete Tätigkeit geschieht durch Visitationen der Gemeinden, durch Förderung gemeinsamer Planungen und Initiierung von Veränderungsprozessen, durch Predigt und Seelsorge, durch die Organisation von Fortbildung und kollegialer Beratung, durch Konfliktmoderation und -schlichtung, durch Jahresgespräche mit den Mitarbeitenden, durch die Dienstaufsicht bei Mitarbeitenden und Tätigkeiten auf weiteren Arbeitsfeldern.

Nach außen halte ich Kontakt zu Kommunen, Bildungs- und Kulturträgern, Betrieben, Verbänden und Vereinen. Wertvolle Unterstützung erhalte ich in allen diesen Dingen durch unsere Ephoralsekretärin Helga Hapke. Bei einzelnen Aufgaben wirken auch die stellvertretende Superintendentin Pastorin Susanne Paul (Kirchengemeinde Ehlershausen-Ramlingen-Otze) und der stellvertretende Superintendent Pastor Johann Christophers (Kirchengemeinde Ilten-Bilm-Höver) mit.

Meine Predigtgemeinde ist die St.-Pankratius-Gemeinde in Burgdorf. Die St.-Pankratius-Kirche liegt gegenüber der Superintendentur und ist somit immer im Blick, ihr Geläut immer im Ohr.

Übergemeindliche diakonische Dienste haben wir im Diakonieverband Hannover-Land gebündelt, dessen Arbeit und Weiterentwicklung ich im Vorstand des Verbandes mitgestalte.

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Kirchenkreisvorstandes, dessen Vorsitz ich inne habe, und in enger Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Kirchenkreistages, dessen Ausschüssen, Mitgliedern der Kirchenkreiskonferenz und Mitarbeitenden des Kirchenkreisamtes entwickeln wir Ziele kirchlicher Arbeit und suchen nach Wegen ihrer Realisierung.

Dazu gehören die diakonische Arbeit, die Finanz- und Stellenplanung, die Erhaltung von Kirchen, Pfarr- und Gemeindehäusern, die Förderung der Arbeit mit Kindern in kirchlichen Krippen und Kindertagesstätten, die Förderung der Jugendarbeit, die Zusammenarbeit mit unseren Partnerkirchenkreisen in Borna (bei Leipzig) und in Johannesburg-West (Südafrika) und die Mitgestaltung des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Für die Querschnittsaufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und internen Kommunikation sowie des Fundraising stehe ich in ständigem Austausch mit dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Hornig und dem Fundraiser des Kirchenkreises Marcus Dohm.




v.l.n.r. Superintendent Dr. Ralph Charbonnier, Ephoralsekretärin Helga Hapke, Fundraiser Marcus Dohm und Öffentlichkeitsreferent Wolfgang Hornig.

Für die verlässliche Verwaltung aller kirchlichen Aktivitäten im Kirchenkreis sorgen die Mitarbeitenden des Kirchenkreisamtes.

Anregung und Unterstützung erhalte ich durch Kollegen im Sprengel Hannover und durch die Landessuperintendentin des Sprengels. Ständiger und enger Kontakt besteht zu Mitarbeitenden der Landeskirche, ihren Gremien und Einrichtungen.


Zu meiner Person

Ursprünglich aus Hessen kommend bin ich gerne „Wahl-Niedersachse“: Gleich nach dem Abitur besuchte ich zum Studium der Maschinenbau-Ingenieurwissenschaften die TU Braunschweig. Während dieses Studiums entdeckte ich meine Leidenschaft für die Evangelische Theologie (und Philosophie) und machte (nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg/Lahn) Theologie zu meinem Beruf.

Zwei Jahre Vikariat in der Matthäus-Gemeinde in Hildesheim, einige Jahre Pfarramt in der St.-Vitus-Kirchengemeinde Wilkenburg-Harkenbleck und einige Jahre als Studienleiter am Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum waren berufliche Zwischenstationen bevor ich im Jahr 2008 vom Kirchenkreistag zum Superintendenten des Kirchenkreises Burgdorf gewählt wurde.

Wertvolle Lebens- und Glaubenserfahrungen, die mich als Person und in meiner Arbeit prägen, habe ich immer wieder „auf der Grenze“ (Paul Tillich) gemacht: auf der Grenze von Kirche und Welt und auf der Grenze von Theorie und Praxis oder Theologie und Leben. Biblischer Leitsatz bei diesem Leben „auf der Grenze“ ist Psalm 36,10 – er stand auch als Leitsatz über der Predigt zu Einführung als Superintendent: „Denn bei Dir (Gott) ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“

Als Familie wohnen wir – meine Frau (auch Pastorin), zwei Töchter und ich – in Burgdorf. Freizeit verbringen wir gerne im Garten, beim Fahrradfahren, bei philosophischen oder literarischen Grenzerfahrungen mit Freunden und Literatur.


VERÖFFENTLICHUNGEN (Auswahl)
Dr. theol. Ralph Charbonnier