Feierabend-Akademie: Dietrich Bonhoeffer

Burgdorf|Mittwoch, 18.02.2015|von 19:00 bis 21:15 Uhr

Dietrich Bonhoeffer mit Schülern. Bild: Bundesarchiv_Bild_183-R0211-316
Dietrich Bonhoeffer mit Schülern. Bild: Bundesarchiv_Bild_183-R0211-316

Um Menschen mit Rückgrat soll es in der dreiteiligen Frühjahrssequenz der ehrenamtlich organisierten Vortragsreihe „Paulus-Feierabendakademie mit Kultursüppchen“ gehen, die Anfang Februar in der Paulus-Kirche am Berliner Ring beginnt. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen Persönlichkeiten, die sich im Widerstand engagiert haben.

  • Der Vortrag von Anke Sawahn und Jens Gundlach am Freitag, 4. Februar, 19 Uhr, beschäftigt sich mit dem Wirken der Hanauer Widerstandskämpferin Elisabeth Schmitz (1893–1977). Die Historikerin und Theologin tat sich mit der Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ hervor. Darin prognostizierte sie bereits 1935, was im Nationalsozialismus auf die Juden zukommen würde.
  • Dem lutherischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der im KZ Flossenbürg 1945 sein Leben ließ, ist der Vortrag von Heinrich Grosse am Mittwoch, 18. Februar, 19 Uhr, gewidmet. Bonhoeffer nahm von 1933 an öffentlich Stellung gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung.
  • Martin Stöhr widmet seinen Vortrag am Mittwoch, 4. März, 19 Uhr, dem evangelischen Theologen Martin Niemöller. Während dieser dem Nationalsozialismus anfangs positiv gegenüberstand, entwickelte er sich später zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Ab 1937 saß er als Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen ein.


Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Die Veranstaltung dauert jeweils bis 21.15 Uhr. In der Pause reichen die Organisatoren eine Suppe.

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