Sehnde-Rethmar-Haimar

Gemeindebrief - "Ja, mit Gottes Hilfe" Nr. 2 | 2022

2022 | Ausgabe 03 | Juni 2022 - August 2022

18.05.2022 | 1,6 MiB

Getragen im Alter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich konnte gerade meinen 64. Geburtstag feiern. Bin ich jetzt alt? Ja natürlich, eben 64 Jahre, die ich schon auf dieser sich gerade in sehr schwierigen Zeiten befindlichen Erde leben durfte. Und reich noch dazu, dank der Erfahrungen und Erlebnisse aus diesen Jahren. Über das Altwerden und das Leben im Alter gibt es viel zu lesen. Hin und wieder mit der Warnung verbunden, dass Altwerden beschwerlich und damit nichts für Feiglinge sei.

Aber davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen und vielmehr die Vorteile sehen und nutzen. Freiheiten und Möglichkeiten, die sich uns eröffnen, weil die Kinder aus dem Haus sind und die Rente pünktlich gezahlt wird. Das Angebot ist groß, doch was ist uns wichtig, was wollen wir wirklich tun? Vielen ist es ein Anliegen, mit anderen Menschen zusammenzukommen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, wenn es darauf ankommt.

Und da ist es gut möglich, dass wir uns an die starke Gemeinschaft erinnern, zu der wir schon so lange gehören, an unsere Kirchengemeinde. Nehmen wir uns doch einfach mehr Zeit für Gott, der uns ein Leben lang begleitet hat, auch wenn wir ihn oft nur am Rande wahrgenommen haben. Denn auch ihm liegen unsere Mitmenschen und unser Miteinander am Herzen. Unser Angebot an Gruppen und Kreisen ist groß und richtet sich an alle, die mitmachen wollen. Deshalb viel Spaß beim Entdecken der Möglichkeiten.

Ihr Reinhard Golenia - Reaktion Gemeindebrief "Zwischen den Kirchtürmen"

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Gemeindebrief "Neuanfang" - Nr. 3 | 2021

2021 | Ausgabe 03 | Juni 2021 - August 2021

26.05.2021 | 5,3 MiB

Neuanfang

Ein Neuanfang ist etwas Besonderes. Selbst wenn man bereits mehrere erlebt hat, wie den Schulanfang, einen neuen Arbeitsplatz oder einen Umzug, ist doch jeder Neuanfang wieder anders und aufregend. Ich habe Achtung vor Neuanfängen. Einerseits bringen sie neue Eindrücke und Chancen, andererseits Herausforderungen und Unbekanntes mit sich. Und sie fordern Abschied von Altem. Manche Neuanfänge werden uns aufgedrängt. Sie sind unvermeidlich, aber wir können selbst entscheiden, was wir daraus machen.

Mit der Bildung der Gesamtkirchengemeinde hat der Kirchenvorstand Sehnde-Rethmar-Haimar seit Jahresbeginn viele neue Wege beschritten: Zukünftig regelt eine Geschäftsordnung neue Arbeitsstrukturen. Zehn Ausschüsse und weitere Beauftragungen haben bereits ihre Arbeit auf- genommen. Hier wächst etwas zusammen. Mit einem neuen Logo, in neuem Layout und mit einem neuen Namen für den gemeinsamen Gemeindebrief wird es sichtbar. Aktuell entsteht eine gemeinsame Webseite, über die Sie, liebe Lesende, sich tagesaktuell über die Gesamtkirchengemeinde informieren können. Wie ich finde, ist das ein spannender und sehr lohnender Neuanfang.

Auch die Pandemie hat uns vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Bereiche unseres Gemeindelebens, wie der Mittagstisch in Sehnde, Gruppen und Kreise haben eine „Zwangspause“ eingelegt. Ein „Weiter so“ war und ist noch nicht möglich. Für manche Neuanfänge fällt die Entscheidung hingegen leicht. Wenn etwas Altes nicht mehr in die aktuelle Lebenssituation passt oder die bisherige Weise sogar schadet, ist es Zeit für Neues. Auf den Webseiten www.kirche-sehnde.de und www.kirche-haimar-rethmar.de finden Sie jeden Sonntag unseren Podcast „Gedankenspaziergang“. Gedanken zum Nachdenken, Entspannen und Auftanken.

Auch in Präsenzgottesdiensten ent- steht Lust auf Neues. Liedtexte, die zurzeit nicht gesungen werden dürfen, werden zum Orgelspiel eingesprochen. Eine neue Klangfarbe entsteht. Freiluftgottesdienste erfreu- en sich zunehmender Beliebtheit. Es braucht das Quäntchen Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und Optimismus aller. Wenn wir bereit sind, uns auf Neues und Ungewohntes einzulassen, fällt es uns leicht, mit dem Sänger Clueso einzustimmen: „Herzlich Willkommen – Neuanfang!“

Ihre Christiane Krüger

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Gemeindebrief Nr. 3 | 2021

2021 | Ausgabe 04 | September 2021 - November 2021

19.08.2021 | 7,2 MiB

Zwischenräume

„Da möchte ich nicht tot über dem Zaun hängen“, wer kennt ihn nicht, diesen markigen Spruch. Da geht es dann meist um einen Ort, den man nicht besonders mag, der einem nicht gefällt. Als ob es einen Ort gäbe, an dem man gerne tot über dem Zaun hängen möchte. Nein, so einen Ort gibt es natürlich auch nicht. Aber es gibt Orte, an denen wir uns gut vorstellen können, unsere letzte Ruhestätte zu finden. Der Spruch mit dem Zaun macht deutlich, dass sich viele Menschen, ob gläubig oder nicht, ganz intensiv mit dieser Frage beschäftigen. Der Tod und was danach kommt, beschäftigt letztlich jeden von uns, dieser Frage kann sich niemand entziehen.

Mit dem Thema Zwischenräume wollen wir zum Nachdenken über diese Fragen anregen. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Ihren Gedanken freien Lauf.

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Gemeindebrief - "Herztöne" Nr. 1 | 2022

2022 | Ausgabe 01 | Dezember 2021 - Februar 2022

26.11.2021 | 5,0 MiB

Herztöne

Eine Kirche ohne Orgel, das können sich wohl die meisten von uns nicht vorstellen. Denn erst die Orgel gibt der Kirchenmusik ihren besonderen Klang und füllt ganz ohne elektronische Verstärkung das Kirchenschiff mit ihrem Zauber. Mich holt die Orgel ab. Sobald sie erklingt, verfliegen die Alltagsgedanken, ich singe mit und bin angekommen im Gottesdienst.

Aber Orgeln können natürlich noch viel mehr. Ich habe mich gerade mit einem der bekanntesten Stücke der Orgelmusik, Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach, eingestimmt. Selbst auf meiner kleinen Anlage kann ich die unterschiedlichen Klänge der Orgelpfeifen hören und unterscheiden. Und um wieviel besser klingt das Ganze erst live auf einer echten Orgel in einer unserer Kirchen.

Lesen Sie mehr zu unseren Orgeln im neuen Gemeindebrief.

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