Blut ist ein ganz besonderer Saft

Achim Rüter hält Kanzelrede in Lehrte

Achim Rüter. Foto: privat
Achim Rüter. Foto: privat

Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins in Lehrte, Achim Rüter, hält die nächste Kanzelrede der Lehrter Matthäus-Gemeinde. Sein Thema lautet "Blut ist ein ganz besonderer Saft". Rüter spricht auf Einladung der Gemeinde am Sonntag, 3. März, ab 18 Uhr, in der Matthäus-Kirche.

Einmal im Monat kann man sie an den Straßen sehen, die Hinweisschilder des Deutschen Roten Kreuzes Lehrte, die zur Blutspende in der Ringstraße aufrufen. Wer dorthin geht, spendet sein Blut für andere.

Einmal im Monat kann man sie auf den Gottesdienstseiten der Matthäusgemeinde finden: die Einladung zum Gottesdienst mit Abendmahl. Wer dort hin geht, empfängt „Christi Blut“, das Jesus Christus nach christlichem Verständnis für uns alle gegeben hat. Die biblische Grundlage dafür steht im 1. Korintherbrief des Neuen Testaments, im Kapitel 11, Verse 23-26.

Blut ist also ein ganz besonderer Saft.

Welche Rolle es für das Deutsche Rote Kreuz spielt, wie Blutspenden funktionieren, warum sie nicht bezahlt werden, und inwiefern das alles mit dem christlichen Glauben zusammenhängt, darüber wird Achim Rüter in seiner Kanzelrede Auskunft geben. In einem anschließenden Interview stellt er sich den Fragen der Gemeinde.

Musikalisch wird der Gottesdienst von Kantorin Birgit Queißner gestaltet. Die liturgische Begleitung lieget in den Händen von Pastorin Beate Gärtner. Für die freundliche Bewirtung nach dem Gottesdienst sorgt der Gemeindebeirat der Matthäusgemeinde.

Zur Person von Achim Rüter:

Achim Rüter wurde am 31. Oktober 1961 geboren, in der Lehrter Matthäus-Kirche getauft und konfirmiert. Der Betriebswirt ist als Abteilungsdirektor bei einer Frankfurter Großbank beschäftigt. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die betriebliche Bildungsarbeit.

Achim Rüter war und ist vielfältig ehrenamtlich engagiert, etwa als Helfer im Katastrophenschutz und beim Aufbau der Rumänienhilfe des Roten Kreuzes Lehrte. Seit 1990 arbeitete er dort in unterschiedlichen Positionen des Vorstandes mit, seit Mai 2014 ist er Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Lehrte e.V.. In diesem Zusammenhang engagiert er sich zusätzlich zu den typischen Rotkreuz-Aufgaben federführend in der Flüchtlingshilfe. Er war Initiator des Runden Tisches Flüchtlinge in Lehrte und ist einer der Sprecher des Netzwerkes „Lehrte hilft“.

 

Stichwort: Kanzelrede in Matthäus

Bei der Lehrter „Kanzelrede in Matthäus“ nimmt eine Rednerin oder ein Redner aus dem öffentlichen Leben aus ihrer/seiner beruflichen oder ehrenamtlichen Funktion Stellung zu einem Bibeltext. Danach steht die Person der Gemeinde Rede und Antwort. Dafür stellt die Gemeinde schriftlich Fragen. Für jede Antwort hat die Rednerin oder der Redner eine Minute Zeit, um zu antworten.

Mit der Kanzelrede möchte die Matthäus-Gemeinde Menschen ansprechen, die gewöhnlich nicht zum Sonntagsgottesdienst kommen. Das besondere Gottesdienstformat wird seit dem Jahr 2011 drei bis vier Mal im Jahr angeboten. In Lehrte sind die „Kanzelreden in Matthäus“ ein Markenzeichen. Inzwischen haben sich schon fast 30 Personen der besonderen Herausforderung gestellt.

Verantwortet wird der Gottesdienst meist von Pastorin Beate Gärtner. Die Pastorin ist auch für die Liturgie verantwortlich und gibt vor der Kanzelrede einen kurzen theologischen Impuls.

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