Film ab – Kirchen-Kino in Sehnde

„... - SNOWDEN“

Edward Snowden. Foto: wikipedia
Edward Snowden. Foto: wikipedia

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde zum Heiligen Kreuz Sehnde bietet in lockerer Folge Kinoabende im Gemeindesaal, Mittelstraße 56 an. Gezeigt werden Filme mit politischen, sozialen, kulturellen und religiösen Schwerpunkten. Der Eintritt ist bei den jeweiligen Abenden frei. Für eine Spende dankt das Kino-Team. Die Spenden der Kirchen-Kino-Abenden werden speziellen Projekten in der Kirchenarbeit zur Verfügung gestellt. Für Erfrischungsgetränke und kleine Snacks wird gesorgt.

1. Kirchen-Kino-Abend am Freitag, 27. April 2018 um 19.00 Uhr
... - SNOWDEN

Am ersten Abend wird die Verfilmung um den Whistleblower Edward Snowden und den Enthüllungen der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten gezeigt.

Die Handlung

Erzählt wird die wahre Geschichte des CIA- und NSA-Mitarbeiters und Whistleblowers Edward Snowden, der im Jahr 2013 von Hawaii nach Hongkong fliegt, um dort tausende geheime Dokumente an die Presse weiterzugeben, welche die Existenz von Programmen amerikanischer und britischer Geheimdienste öffentlich machen, die der Totalüberwachung des weltweiten Internetverkehrs dienen, darunter PRISM, Tempora, X Keyscore und Boundless Informant. Damit löst er die Globale Überwachungs- und Spionageaffäre aus. Dieser Vorgang bewegt nicht nur die Weltgemeinschaft, sondern auch die internationale Politik ist sehr getroffen, was ihn zu einem der derzeit meistgesuchten Männer der Welt macht.

Der Film beschreibt die schrittweise Veränderung von Snowdens Haltung hinsichtlich der Ziele und Verantwortung der Geheimdienste und der Regierung. Dabei spielt u. a. seine Freundin eine wichtige Rolle, die der US-Politik kritisch gegenübersteht. Teilweise kann er anfangs nicht glauben, dass die Geheimdienste sämtliche digitale Kommunikation erfassen. In seiner zunehmend kritischeren Haltung wird er teilweise von Kollegen direkt und indirekt unterstützt, welche mit ihm u. a. miterleben, wie mit dem Director of National Intelligence der oberste Geheimdienstchef James R. Clapper vor einem Kongressausschuss des US-Senats aussagt, es würden nicht sämtliche Daten von vielen Millionen US-Bürgern gesammelt. Snowden stützt sein Handeln auf sein Gewissen, da die Praktiken der Geheimdienste nicht mit der US-Verfassung und den Menschenrechten vereinbar wären und es offensichtlich keine Möglichkeit gäbe, das System von innen zu ändern. In einem Gespräch mit Kollegen, kurz vor seinem Flug nach Hongkong, erwähnt er die Lehren und Rechtsprechung der Nürnberger Prinzipien, nach der auch Individuen niedrigeren Ranges eine Mitverpflichtung haben.

Snowden lebt seit der Weitergabe der Dokumente an die Presse in Moskau. Zum Ende des Films kommt Snowden selbst zu Wort. Im Abspann werden einige Folgen der weltweiten Diskussion aufgezeigt.

Länge: 135 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Regie: Oliver Stone

Vorschau
Freitag, den 19. Oktober 2018 19.00 Uhr
Die ...
Ein Wochenende mit Gott nach einem Roman des kanadischen Autors William P. Young

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