Immer mehr „Refill“-Stationen füllen kostenlos Flaschen

Über den eigenen Kirchturm geblickt

www.refill-deutschland.de
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Im Norden bieten immer mehr Restaurants, Cafés, Einkaufsläden und auch Zentren von Kirchengemeinden die Möglichkeit an, nicht nur bei der derzeit anhaltenden Hitze mitgebrachte Wasserflaschen kostenlos aufzufüllen. Sie haben sich der bundesweiten „Refill“-Initiative angeschlossen und sind an einem blauen Aufkleber mit Wassertropfen am Eingang zu erkennen. „In Deutschland gibt es derzeit 2.129 Stationen“, sagte „Refill“-Gründerin Stephanie Wiermann am Freitag dem epd.

Besonders viele „Refill“-Anlaufstellen im Norden gibt es nach Angaben der Organisation in Bremen, Hannover, Osnabrück und in Hamburg. Dort liegen auch die deutschen Anfänge, denn in Hamburg wurde das Projekt nach einem Vorbild im britischen Bristol im März 2017 gestartet. Weitere Stationen in Niedersachsen gibt es in Braunschweig, Celle, Delmenhorst, Göttingen und Stade sowie im Land Bremen und auch in Bremerhaven.

Es komme aber nicht darauf an, welche Stadt die meisten habe, betonte Wiermann: „Wichtig ist das gemeinsame Ziel.“ Stationen werden im Internet in fast 70 Städten auf einer interaktiven Karte unter www.refill-deutschland.de dokumentiert.

Das „Refill“-Konzept hilft Passanten aber nicht nur bei der andauernden Wärme. Auslöser der Bewegung war der stetig ansteigende Berg an Plastikabfall. Die Initiatoren wollen den Müll reduzieren, indem sie Menschen dazu animieren, auf ihren Wegen eine Wasserflasche einzupacken, die aufgefüllt werden kann, anstatt sich immer wieder eine neue Plastikflasche zu kaufen. (3127/03.08.18) epd lnb sel mir

Aufkleber der Initiative "Refill"

Aufkleber der Initiative "Refill"

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