Kinder aus Tschernobyl in Lehrte zu Gast

Matthäus-Gemeinde engagiert sich zum 25. Mal in der Tschnobyl-Hilfe

Der Empfang der Kinder auf dem Flughafen Langenhagen bei einer der vergangenen Reisen. © Stefan Heinze
Der Empfang der Kinder auf dem Flughafen Langenhagen bei einer der vergangenen Reisen. © Stefan Heinze

Schon zum 25. Mal hat die Lehrter Matthäus-Gemeinde in diesem Jahr für vier Wochen Kinder aus Weißrussland im Rahmen der Tschernobyl-Hilfe bei sich aufgenommen. Der Pfingstgottesdienst der Kirchengemeinde stand ganz im Zeichen des Themas. Alexander Pokulnjewitsch, der in Gomel am Gebietskinderkrankenhaus tätig ist, sprach ein Grußwort und erinnerte an den Supergau, der sich am 26. April 1986 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete: „Die damals freigesetzte Menge Radioaktivität entsprach der von 500 Atombomben. Die Wolken regneten auf ihrem Weg nach Skandinavien hauptsächlich über Weißrussland ab. So sind wir in Gomel einer noch heute andauernden Permanentstrahlung ausgesetzt. Das ist eine enorme Belastung für uns.“

Zum Bericht der Gemeinde vom Pfingstgottesdienst >

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