Letzte Hilfe

Glaubenssache

Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Foto: privat
Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes. Foto: privat

Am Ende des Abends ist die Atmosphäre locker geworden, es wird sogar gelacht. Es ist Freitagabend, der Seminarraum wirkt eher kühl, Stühle im Halbkreis, Laptop und Beamer in der Mitte, an der Wand die letzte Folie einer Power-Point-Präsentation: „Kursabschluss – Was haben wir heute besprochen? 1. Sterben ist ein Teil des Lebens, 2. Vorsorgen und Entscheiden, 3. Leiden lindern und 4. Abschied nehmen.“ Die zwölf Frauen und vier Männer der Gruppe haben an einem „Letzte-Hilfe-Kurs“ teilgenommen. Es ging darum zu erfahren, wie man Menschen in ihrer letzten Lebensphase, im Sterben, gut begleiten kann.

„Das kleine Einmaleins der Sterbebegleitung“ – so wird der Kurs beworben. Analog zur Ersten Hilfe werden keine Spezialkenntnisse sondern Basiswissen vermittelt: das, was jeder verständige Bürger in einer Notsituation – hier der am Lebensende – tun kann. Das Spektrum ist breit. Es fängt mit der richtigen Vorsorge an und führt über Veränderungen im Sterbeprozess, typische Beschwerden und lindernde Maßnahmen bis hin zu (christlichen) Ritualen des Abschiednehmens und Trauerns.

Die Teilnehmenden, die dieses Mal dabei waren, haben zum Teil schon Erfahrungen mit dem Thema oder wollen sich auf eine bevorstehende Situation – vielleicht sogar die eigene? – vorbereiten. Und was hat „Letzte Hilfe“ jetzt mit unserem Glauben zu tun? Dann suchen Sie doch einmal bei www.die-bibel.de nach Textstellen mit den Stichworten "Letzte" und "Hilfe". Viel Spaß beim Recherchieren wünscht Ihnen

Manuela Fenske-Mouanga
Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze
des Diakonieverbandes Hannover-Land

„Glaubenssache - Beiträge und Texte aus Kirche und Religion“ erscheint als Kolumne jeweils samstags im Marktspiegel für Burgdorf und Uetze, sowie im Marktspiegel für Lehrte und Sehnde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kirchen und Religionsgemeinschaften schreiben Beiträge aus ihren Einrichtungen und Arbeitsfeldern, von ihren Erfahrungen und zu dem, was sie zeitaktuell gerade beschäftigt.

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