Vorläufiges Endergebnis der Kirchenvorstandswahl in der Landeskirche

Stand: 12.03.2018, 10.45 Uhr

Auf der KV-Wahl-Tour besuchte Landesbischof Ralf Meister spontan das Wahllokal in Meine im Kirchenkreis Gifhorn, um den ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern zu danken. Bild: Meret Köhne
Auf der KV-Wahl-Tour besuchte Landesbischof Ralf Meister spontan das Wahllokal in Meine im Kirchenkreis Gifhorn, um den ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern zu danken. Bild: Meret Köhne

Am 11. März 2018 wurden in den 1.262 Kirchengemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers die Kirchen- und Kapellenvorstände gewählt. Die Gesamtzahl der Wählerinnen und Wähler betrug 343.824. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 15,32 % (-3,31 % im Vergleich zur letzten Wahl 2012). Erstmals durften bei der Kirchenvorstandswahl auch die 14- und 15-jährigen Kirchenmitglieder wählen. Hier betrug die Zahl der Wählerinnen und Wähler 9.374. Das entspricht einer Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe von 14,9%.

Die höchste Wahlbeteiligung hat der Sprengel Hildesheim-Göttingen mit 18,63 % erreicht. Dahinter folgen Lüneburg (15,59%), Hannover (14,60%), Stade (14,56%), Osnabrück (13,99%) und Ostfriesland-Ems (13,34%). Von den insgesamt knapp 10.000 Kandidatinnen und Kandidaten wurden 3.913 Frauen (58,37%) und 2.791 Männer (41,63 %) gewählt. Der Anteil der weiblichen Kirchenvorsteherinnen ist damit im Vergleich zu 2012 um 1,29 % gestiegen.

Deutlich gestiegen ist der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler: Er betrug 21,8% (2012: 16,10%). Ein Grund dafür ist die allgemeine Briefwahl, die erstmals probeweise durchgeführt wurde. In den 55 Kirchengemeinden, die sich für diese Variante entschieden haben, wurde an alle Mitglieder vorab die Briefwahlunterlagen verschickt.

Der Anteil der gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher im Alter zwischen 18 und 24 Jahren betrug 2,71% (2012: 2,08%). 37,66 der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wurden neu in die Leitungsgremien gewählt, die anderen wiedergewählt. Das Durchschnittsalter der Kirchenvorstände beträgt 50,02 Jahre (2012: 50,94%).

Die detaillierten Ergebnisse der Kirchenkreise und Sprengel und für die Landeskirche insgesamt werden nach und nach auf der Internetseite der Landeskirche unter http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2018/03/11 veröffentlicht.

Landesbischof Ralf Meister, der am Wahltag eine Reihe von Kirchengemeinden besucht hat, sagt:

„Ich habe im Vorfeld dieser Wahl und auch bei meinen Besuchen am Wahltag in den Kirchengemeinden unserer Landeskirche kreative und hochmotivierte Mitglieder unserer Kirche erlebt. Mit viel Mut, Zuversicht und Fröhlichkeit haben sie diese Wahl vorbereitet und durchgeführt. Dafür danke ich allen ganz herzlich.

Leider schlägt sich dieses Engagement nicht in der Wahlbeteiligung nieder. Wir werden jetzt sorgfältig schauen, wo die Gründe für dieses Ergebnis liegen.

Ich bin mir sicher, dass unsere Kirchengemeinden in den kommenden sechs Jahren von äußerst engagierten und kompetenten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern geleitet werden. Ich danke ihnen, dass sie diesen Dienst für unsere Kirche übernehmen.

Und es war ein Erfolg, dass bei dieser Wahl bereits die 14- und 15-jährigen Gemeindemitglieder wählen durften. Die Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe war mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittlichen Wahlbeteiligung in unserer Kirche.

Alle gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher genauso wie die nicht Gewählten, bitte ich: Lasst uns gemeinsam mit der Vielfalt unserer Gaben an Gottes Haus bauen in dem Vertrauen darauf, dass Gottes Geist uns trägt!“

Quelle:
http://www.landeskirche-hannovers.de

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