November 2018

Matthäuskirche am Markt, Lehrte|Samstag, 03.11.2018, 18:00 Uhr

Herbstkonzert des Lehrter Kammerorchesters

Ludwig van Beethoven: Bühnenmusik zu Johann Wolfgang von Geothes Trauerspiel "Egmont", op. 84. Ouvertüre

Grieg: Bühnenmusik zu Henrik Ibsens Drama "Peer Gynt". Suite Nr. 1

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll, op. 37

Die Ouvertüre ist nur ein Werk von insgesamt 10, die Beethoven als begleitende Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel " Egmont" komponierte. Goethes "Egmont" spielt in der Stadt Brüssel während des Aufstandes 1566-68 gegen die spanische Herrschaft. Das Drama thematisiert den Untergang des niederländischen Graf von Egmont. Beethoven nutzt schon die Ouvertüre, um den Zuhörern einen allumfassenden Blick auf das kommende Geschehen zu geben. Es beginnt mit einem erschütternden Trauermarsch der Unterdrückten, aus dem sich das Hauptthema entwickelt. Zugleich spiegelt sich auch Egmonts Liebe zu Klärchen. Der Schluss der Ouvertüre nimmt die Siegessinfonie vorweg, die Egmont am Ende zum Schafott begleitet.

Hendrik Ibsen, ein Landmann von Grieg, arbeitete an dem dramatischen Gedicht Peer Gynth und plante, es zu einem Bühnenstück umzuarbeiten. Er beauftragte Grieg, die Musik dazu zu schreiben. Peer Gynth ist die Geschichte eines Taugenichts und Lügenboldes, den es irrend und wirrend in die Welt verschlägt und der zuletzt desillusioniert als alter Mann in seine norwegische Heimat zurückkehrt. Das Theaterstück wurde zusammen mit Griegs Musik am 24. Februar 1876 uraufgeführt. Grieg stellte 1888-1891 aus dieser Musik zwei Orchestersuiten zusammen. Die erste wurde am 1. November 1888 uraufgeführt. Jeder der 4 Sätze bringt eine eigene Welt zum Klingen: Die Morgenstimmung zeichnet in wiegender Melodik und reizvollen Klangkombinationen den allmählichen Aufgang der Sonne nach. Aases Tod. Peers Mutter liegt im Sterben. Ein Klagelied mit schlichter, periodisch gegliederter Musik. Anitras Tanz beschreibt eine Welt der Exotik. Die orientalische Tänzerin entführt Peer Gynt in ein Liebesabenteuer. Die Halle des Bergkönigs. Peer wird vor den König der Trolle geführt. Er wird angeklagt, dessen Tochter entführt zu haben. Mit fieberhafter Intensität steigert sich der Satz in Tempo, Ambitus und Dynamik. Am Ende flüchten die Trolle unter Gepolter und Geheul, die Höhle stürzt zusammen und alles verschwindet.

Das 3. Klavierkonzert komponierte Ludwig van Beethoven in den Jahren 1800-1803 und wurde am 5. April 1803 in Wien uraufgeführt. Es ist das einzige in einer Moll Tonart, als Vorbilder könnten die Klavierkonzerte von Mozart KV 466 (d-Moll) oder KV 491 (c-Moll) gedient haben, die Beethoven sehr bewunderte. Das Werk ist dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen gewidmet. Bei der Uraufführung saß Beethoven selber am Klavier. Sein Freund, Ignaz Xaver von Seyfried blätterte die Noten. Er berichtete später, das diese bis auf ein paar " rein unverständliche Hieroglyphen" leer waren. Beethoven hatte das Werk im Kopf, er war ein  Meister der Improvisation.

N.N.: Klavier

Lehrter Kammerorchester

Leitung: Juliane Dennert

Auf seinem Rundgang trifft der Nachtwächter (Peter Brandes, v.l.) u.a. auf die Witwe Bergmann (Roswitha Nilius) und den Dragoner  Albrecht Stolzenhagen (Alfred Schmidt). Foto: Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen

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„Eine Reise durch 500 Jahre Hänigser Geschichte“

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Auf seinem Rundgang trifft der Nachtwächter (Peter Brandes, v.l.) u.a. auf die Witwe Bergmann (Roswitha Nilius) und den Dragoner  Albrecht Stolzenhagen (Alfred Schmidt). Foto: Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen

Hänigsen | Haus der Begegnung|Sonntag, 11.11.2018, 19:00 Uhr

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Die Feierabendakademie der Paulus-Kirchengemeinde hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gedenkweg 9. November eine Vortragsreihe vorbereitet, die am Mittwoch, 17. Oktober, beginnt. Drei Vorträge beleuchten die Vergangenheit und die Entwicklung jüdischen Lebens im Deutschland des 21. Jahrhunderts. ...

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