Schuldenfrei - Regionaler Gottesdienst zum Buß- und Bettag

Uetze | St.-Johannes-der-Täufer-Kirche|Mittwoch, 22.11.2017, 19:00 Uhr

Plakat. Gestaltung: Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen
Plakat. Gestaltung: Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen

Region Uetze. Unter der Überschrift „SCHULDENFREI“ laden die evangelischen Kirchen- gemeinden Dollbergen-Schwüblingsen, Hänigsen-Obershagen und Uetze-Katensen zum regionalen Gottesdienst am Buß- und Bettag ein. Der Gottesdienst beginnt am 22. November um 19 Uhr in der St. Johannes-der-Täufer-Kirche in Uetze.

Für das Thema „Schuldenfrei“ steht das 25jährige Bestehen der Schuldnerberatung im Kirchenkreis Burgdorf Pate. So wirken Elena Veith von der Schuldnerberatung Burgdorf und Oberkirchenrat Dr. Ralph Charbonnier aus dem Referat Sozial- und Gesellschaftspolitik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Gottesdienst mit.

Die Schuldnerberatung Burgdorf steht verschuldeten Menschen aus Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze menschlich, herzlich und vorurteilsfrei an der Seite. Die Mitarbeiterinnen helfen jährlich über 250 Personen, Wege aus der finanziellen Krise zu finden.

Wie auch die Diakonie tritt das Referat Sozial- und Gesellschaftspolitik der EKD für die Schwachen der Gesellschaft ein und vermittelt kirchliche Position zu sozialrelevanten Themen an Akteure in Politik und Gemeinwesen.

Der Buß- und Bettag ist traditionell der Anlass, an dem der Einzelne aber auch die Kirche ihre Schuld vor Gott bekennt und um Vergebung bittet. „Es gehört dazu, dass auch die gesellschaftliche Situation reflektiert wird, in der die Kirche steht“, sagt Pastor Steffen Lahmann, der gemeinsam mit Diakonin Karin Lawrenz und Pastor Dr. Tibor Anca durch den Gottesdienst führt.

„Dazu, dass in einem so reichen Land wie Deutschland immer mehr Menschen in Armut leben, durch Verschuldung entmündigt werden und in Abhängigkeit geraten, dürfe die Kirche nicht schweigen“, führt Lahmann aus. Der Theologe erinnert daran, dass die Propheten des Alten Testaments ebenso wie Jesus selbst für diejenigen eintreten, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Nach dem Gottesdienst sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Imbiss eingeladen, der Raum für Gespräche und Begegnungen bietet.

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