Ostergrüße aus Alexandra

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Ein einmaliges Wochenende

Karfreitagsprozession im Township Alexandra. Bild. J. Müßel
Karfreitagsprozession in Alexandra. Bild. J. Müßel

Ich hoffe, dass Ihr alle ein Osterwochenende voller schöner Erlebnisse mit Freunden und Familie hattet!
In diesem Beitrag werde ich etwas über mein Osterwochenende und meine erste „10-Stunden-Andacht“ schreiben.

Die Osterzeremonie wurde hier eigentlich schon mit dem Wochenbeginn „eingeläutet“. Es wurde immer abends Gottesdienst gefeiert. Am Donnerstag wuschen die Pastoren den Besuchern die Füße, wie es Jesus damals gemacht haben soll… Am Freitag feierten wir morgens Gottesdienst, darauf folgte ein Mittagessen, ein Umzug mit einem Kreuz, das von einigen Menschen abwechselnd durch die Straßen von Alexandra getragen wurde. Der sich daran anschließende Gottesdienst befasste sich mit der Kreuzigung.

Am Samstagabend feierten wir eine „Nacht-Andacht“: Um 20 Uhr begann sie und um 24 Uhr gab es eine Pause, in der Tee, Kaffe und Suppe ausgegeben wurden. Das Ende war am Ostersonntag gegen 06:00 Uhr. Das war kein „normaler“ Gottesdienst. Es gab zwei lange Predigten (jeweils ca. zwei Stunden), zu denen die Menschen ihre Meinungen beitrugen, eine Zeremonie, wo das Licht ausgeschaltet wurde und alle eine Kerze entzündeten und viel Musik und Tanz… Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich! Die Nacht war sehr bewegend, teilweise anstrengend und insgesamt auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

An diesem Wochenende habe ich sehr viele neue Menschen kennen gelernt, einige neue Erfahrungen gemacht, kaum geschlafen, viel traditionell gekocht, gegessen und hatte insgesamt eine tolle Zeit!

Meine Arbeit beginnt übrigens morgen wieder.

Die Zeit hier in Alexandra ist schon zur Hälfte vorbei und bisher hat es mir sehr gut gefallen und ähnliches erwarte ich mir auch von der nächsten Woche…

Alles Liebe aus Alexandra, wo die Sonne wieder scheint
Euer Jarusch

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